Verarbeitung der Gewürze:

Für Kräuter wie Gewürze gilt: Ob hacken, zerdrücken, mahlen oder zerschneiden - wichtig ist, dass die schützende Oberfläche zerstört wird, damit sich unter Sauerstoffeinwirkung die typischen Aromen entfalten können. Am besten ist es, Kräuter und Gewürze immer erst vor dem Verwenden zu zerkleinern. Welches Werkzeug sich für das jeweilige Kraut oder Gewürz am besten eignet, muss jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall sollte man beim Kauf auf gute Qualität achten, gleichgültig, ob Mühle, Mörser oder Messer.

 
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Mörser:

Wer gerne mit Gewürzen und Kräutern kocht, sollte unbedingt einen Mörser in der Küche haben. Es gibt sie aus Stein, Porzellan, Glas und Metall. Die Materialwahl bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Der Mörser sollte aber unbedingt einen hohen Rand haben, denn die kleinen Gewürzkugeln springen beim Zerstossen leicht heraus. Der Stössel sollte nicht zu klein sein und gut in der Hand liegen. Meist geht das Zerkleinern einfacher, wenn man etwas Salz hinzufügt.

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Gewürzmühlen:

Sie funktionieren wie Pfeffermühlen. Es gibt heute Mühlen, die sich für alle Gewürze eignen. Sie sind leicht auffüllbar und verfügen über ein perfekt funktionierendes Mahlwerk. Ideal ist es, wenn der Gewürzbehälter aus Glas ist, damit man ihn gut säubern kann. Wer gerne mit Gewürzen kocht, sollte stets verschiedene Gewürzmühlen griffbereit in der Küche haben.

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Pfeffermühle:

Sie darf in keinem Haushalt fehlen. Am besten ist eine hochwertige Mühle mit gehärtetem Stahlmahlwerk. Billige Mühlen gehen nicht nur rasch kaputt, das Mahlwerk verklebt auch schnell, dadurch geht viel Aroma verloren. Wichtig ist, dass die Mühle leicht zu handhaben, zu füllen und zu reinigen ist.

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Muskatreibe:

Diese sehr feine Reibe wurde speziell für die harten Muskatnüsse entwickelt. Man sollte sie unbedingt im Haus haben, denn nur frisch gerieben kommt das unvergleichliche Aroma der Nüsse voll zur Geltung.

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Wiegemesser oder Messer:

Ob man zum Zerkleinern von frischen Kräutern ein Wiegemesser oder ein grosses Messer benützt, ist Ansichtssache. Man sollte das Werkzeug wählen, mit dem man gut zurecht kommt. Entscheidend ist, dass die Griffe gut in der Hand liegen und die Klingen scharf sind.

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Küchenschere:

Manche Kräuter lassen sich auch gut mit der Küchenschere schneiden, vor allem Schnittlauch.

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Kräutermühle:

Anstelle eines Wiegemessers schwören einige Kräuterfans auf die Kräutermühle. Der Vorteil ist, dass man die Kräuter direkt über den Salat »mahlen« kann. Sobald die kleinen Messer aber unscharf sind, werden die Kräuter mehr gequetscht als gehackt, und dabei leidet das Aroma.

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Knoblauchpresse:

Mit Hilfe einer Knoblauchpresse werden geschälte Knoblauchzehen sehr fein zerdrückt. Ideal sind Pressen mit herausnehmbaren Sieben. Sie sind leichter zu reinigen. Echte Knoblauchliebhaber bevorzugen allerdings ein breites Messer und ein Küchenbrett, möglichst aus Kunststoff. Die geschälten Zehen werden dann einmal durchgeschnitten, mit Salz bestreut und mit der Querseite des Messers zerdrückt.

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Ingwerreibe:

Für Ingwer gibt es spezielle Reiben, die man in Asienläden bekommt. Sie sehen aus wie Muskatreiben, sind allerdings flacher und aus Metall oder Kunststoff. Man kann für Ingwer aber auch eine feine Rohkostreibe hernehmen.

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Blitzhacker oder Mixer:

Natürlich geht es schnell, vor allem wenn man eine große Menge Kräuter hacken will, z. B. für ein Pesto oder eine Kräutersauce, aber aromatischer wird das Ergebnis, wenn man die Kräuter mit Messer oder Wiegemesser fein hackt. Durch die schnelle Rotation in den elektrischen Geräten werden die Zellwände der Kräuter stark beschädigt, und es tritt mehr Gewebeflüssigkeit aus, als dies bei manueller Bearbeitung geschieht. Negativ wirkt sich diese Bearbeitung bei Knoblauch aus: Er bekommt einen bitteren, penetranten Beigeschmack. Wer vollen Kräuter- oder Knoblauchgeschmack möchte, sollte richtig Hand anlegen - die Mühe lohnt sich.

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