Harmonie der Gewürze:

Essen ohne Gewürze ist wie eine Blume ohne Duft. Die Vielzahl an Gewürzen und völlig unterschiedlichen Aromen bieten ein breites Spektrum an Kombinationsmöglichkeiten. Auch wenn einem die Gewürze teilweise noch fremd sind - einfach loslegen ! Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass weniger oft mehr ist. Nachwürzen ist leichter, als ein überwürztes Essen wieder geniessbar zu machen. Ausserdem kommen die meisten Gewürze besser zur Geltung, wenn man nicht zu viele verschiedene Aromen miteinander vermischt. Dabei passiert es leicht, dass ein Gewürz das andere völlig übertönt oder sich die Gewürze nicht vertragen. Aber mit ein wenig Mut und einer Prise Phantasie kann eigentlich nichts schief gehen. Zur Anregung hier einige bewährte Kombinationen.

Ingwer Zimt Vanille Nelken
Muskatnuss Anis Safran Chilis
Kümmel Lorbeer Harmonie von A-Z
 
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Ingwer:
 
Frisch geriebener Ingwer harmoniert mit Schokolade, Sellerie und exotischen Früchten. Das fruchtig-scharfe Aroma des frisch geriebenen Ingwers macht aus einer einfachen Schokoladencreme ein wirklich raffiniertes Dessert. Köstlich schmeckt auch Selleriepüree mit Ingwer oder ein exotischer Fruchtsalat, der mit einem Hauch Ingwer verfeinert wird.

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Zimt:

 
Zimt oder Kassie verfeinert Backobst-Kompott ebenso wie Fleischgerichte und Glühwein. Fleisch- oder Lammragout mit einer Prise gemahlenem Zimt gewürzt ist ein echtes Geschmackserlebnis. Zimtstangen eignen sich aber auch vorzüglich zum Aromatisieren von Glühwein oder Dörrobst, wie Aprikosen und Pflaumen.

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Vanille:

 
Vanille kommt mit Zucker vermischt ganz gross raus. Sie passt aber auch zu Eiern und Milch. Besonders lecker schmecken Kipferl von einem Vanillezuckermantel umhüllt. Ein Beweis dafür, wie gut das feine und aromatische Vanillemark mit Eiern, Milch und Sahne harmoniert, ist Bayerische Creme.

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Nelken:

 
Gewürznelken sind ein Muss in Lebkuchen und geben auch Schweinebraten eine besondere Note. Das intensive Aroma der Nelken muss wohldosiert werden. Kleinste Mengen reichen aus, um Lebkuchen ihren typischen Geschmack zu verleihen. Mit Nelken gespickter Schweinebraten ist eine köstliche Abwechslung. Und Zwiebeln mit Nelken gespickt verfeinern Brühen.

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Muskatnuss:

 
Frisch geriebene Muskatnuss verfeinert Kartoffelpüree und verschiedene Gemüsesorten. Eine Prise Muskatnuss verleiht nicht nur Kartoffelpüree, sondern auch so mancher Gemüsesorte - ganz besonders Rosenkohl, Blattspinat und Blumenkohl - erst Pfiff. Damit das Aroma nicht verduftet: erst kurz vor Ende der Garzeit würzen.

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Anis:

 
Anis, namens- und geschmacksgebende Würze der Anislaibchen, passt auch zu Meeresfrüchten. Im Mörser zerstossen und mit Olivenöl vermischt ist Anis eine raffinierte Marinade für Meeresfrüchte. Anis verfeinert Brote oder Gebäck und sorgt für eine interessante Note bei Tomatensaucen und Gemüsegerichten.

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Safran:

 
Safran, das königliche Gewürz, veredelt feine Reiskörner ebenso wie Fisch und Geflügel. Nicht nur die wunderschöne goldgelbe Farbe, sondern auch das feine Aroma des Safrans machen aus Reis einen Gaumenschmaus - siehe Paella. Traumhaft schmecken auch mit einigen Safranfäden verfeinerte Fisch- oder Geflügelgerichte.

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Chilis:

 
Chilis sorgen für Schärfe bei roten und schwarzen Bohnen, Avocados und Ziegenfrischkäse. Mit den kleinen Scharfmachern muss man vorsichtig umgehen. Zuviel des Guten und das Gericht wird ungeniessbar. In kleinen Mengen sind die roten Schoten aber das i-Tüpfelchen bei vielen Gerichten, z. B. Guacamole oder in Öl eingelegtem Ziegenkäse.

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Kümmel:

 
Kümmel unterstreicht den Eigengeschmack von Sauerkraut, Kartoffeln und Zwiebeln. Kümmel fördert die Bekömmlichkeit und passt deshalb vor allem zu schwerer verdaulichen Speisen. Was wären Sauerkraut, Bratkartoffeln oder ein Zwiebelkuchen ohne das unverwechselbare Aroma von Kümmel.

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Lorbeer:

 
Lorbeerblätter passen zu vielen Gerichten - besonders gut zu Tomaten, Fischen und Beizen. Ein frisches Lorbeerblatt reicht aus, um einer Beize würziges Aroma zu verleihen. Unglaublich raffiniert schmecken mit frischen Lorbeerblättern gegarte Fische, und Tomatensugos bekommen durch ein mitgeschmortes Lorbeerblatt ein interessantes Aroma.

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