Kaffee-Anbauländer:

 

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Südamerika:
Die Länder des südamerikanischen Kontinents produzieren fast die Hälfte des Kaffee-Aufkommens weltweit. Für den Export liefern sie überwiegend durchschnittliche Qualitäten, die sich vor allem für Mischungen gut eignen. Nur wenige Sorten lassen sich der Oberklasse zuordnen. Ein Teil der Ernten wird selbst verbraucht - er erfüllt nicht die geschmacklichen Erwartungen der verwöhnten Konsumländer.
   
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Asien und Australien:
Die sogenannten Tiger- und Drachenländer erzeugen rund 20 Prozent des Kaffees weltweit, halten sich selbst im Konsum aber noch stark zurück. Im Gegensatz zu den tropischen Ländern, wo die Pflanzen zu jeder Jahreszeit nach einem Regen aufblühen, bestimmt in Asien der Monsun den Blüte- und Erntezeitpunkt.
   
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Nord- und Zentralamerika, Karibik und Pazifik:
In den meisten Ländern Zentralamerikas und auf den karibischen Inseln spielt der Anbau von Kaffee eine tragende Rolle in Wirtschaft und Handel. Zusammen mit Hawaii, dem einzigen kaffeeproduzierenden Staat der USA, liefert diese Region etwa 20 Prozent des weltweit vermarkteten Rohkaffees. In den Plantagen wachsen fast ausschliesslich Arabicas, der Anbau von Robustas ist in Costa Rica sogar verboten.
   
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Afrika und Arabien:
Afrika liefert etwa ein Sechstel des Kaffeevolumens weltweit. Während die ostafrikanischen Produzenten Arabicas anbauen, überwiegen in den weitläufigen Plantagen Westafrikas Robustas. In den Ländern der geographischen Mitte Afrikas gedeihen beide Sorten. In arabischen Ländern spielt Kaffeeanbau keine wirtschaftliche Rolle, nur der Jemen exportiert geringe Mengen.
   
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